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Ihre Mitarbeiter sind Ihre Influencer

Wie Mitarbeiter zu Markenbotschaftern werden

Wer an einen Influencer denkt, hat im ersten Moment ein junges Mädchen vor Augen, das breit grinsend ein rosa Beauty-Produkt in die Kamera hält. Mit dieser Form des Influencer Marketings können sich jedoch die wenigsten Unternehmen identifizieren, daher sind neue Ansätze gefragt. Im B2B-Bereich gibt es eine ganz andere Möglichkeit und diese sitzt bereits in Ihrem Unternehmen.

 

von Sandra Benz
Communication Manager

 

Im B2C-Bereich ist Influencer Marketing bereits fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie und auch B2B-Unternehmen möchten noch auf den Zug aufspringen. Das Thema Reichweite über Multiplikatoren bietet eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, die gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Influencer Marketing ist inzwischen erwachsen geworden und wird 2019 viel weniger mit kitschigen rosa Bildern in Verbindung gebracht. Auch Experten einer Branche können hervorragend als Markenbotschafter eingesetzt werden. Die einzige Voraussetzung: sie müssen von der Community als vertrauenswürdig anerkannt werden. Dies gelingt mit gezieltem Content, durch den sie als authentische Meinungsmacher Reichweite in den sozialen Netzwerken aufbauen.

 

Die Frage nach Personen, die den Content des Unternehmens vertrauenswürdig in den sozialen Netzwerken streuen, kann ganz einfach beantwortet werden: Es sind Ihre Mitarbeiter! Wer eignet sich besser, als ein Mitarbeiter, der gerne in einer Firma arbeitet und darüber spricht?

 

Markenbotschafter in Unternehmen

Um Mitarbeiter als Experten und Markenbotschafter aufzubauen, sollte nach und nach versucht werden, dass sich die Mitarbeiter gut vernetzen und so eine hohe Sichtbarkeit und Reichweite schaffen. In vielen Unternehmen ist es üblich, dass die Mitarbeiter dazu aufgefordert werden, Content auf den sozialen Netzwerken zu teilen. Das ist auf jeden Fall ein Anfang, jedoch geht es nicht nur darum, Inhalte zu teilen, sondern vielmehr darum, eine starke Community aufzubauen, die den Markenbotschafter als vertrauenswürdig und authentisch betrachtet. Dies erreicht man, in dem an digitalen Gesprächen teilgenommen wird – in Foren, Nachrichten und Kommentaren. Nur wer aktiv mit der Community agiert, erhält die Wertschätzung und Glaubwürdigkeit der Follower.

 

Fazit

Unternehmen sollten das Potential von reichweitenstarken Social-Media-Accounts erkennen und verinnerlichen. Die Mitarbeiter Ihres eigenen Unternehmens kennen Ihre Firma am besten und eignen sich so besonders gut, eine Community aufzubauen. Es sollte jedoch bedacht werden, dass sich nicht jeder Mitarbeiter als Markenbotschafter eignet und auch die Bereitschaft sich auf den sozialen Netzwerken zu zeigen und zu beteiligen, ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Das Unternehmen kann dabei den Mitarbeitern zwar Handlungsempfehlungen und Hilfestellungen anbieten, sowie Zeit und die Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit gewähren, sollte aber keinen Einfluss auf die Inhalte nehmen.

 

Den vollständigen Beitrag zum Einsatz von Mitarbeitern als Influencer lesen Sie hier.

 

 

Quelle Titelbild: iStock / Deagreez