Unternehmenscontent

So generiert Ihr Unternehmenscontent in 2023 endlich Umsatz

Gerade heute stehen Unternehmen vor wachsenden Herausforderungen, insbesondere durch zunehmenden Kostendruck und die wachsenden Anforderungen an Brand- und Digitalmarketing. Wie Marketers ihr Content Marketing in Zeiten von KI und einer drohenden Inflation gewinnbringend optimieren und mit Content endlich erfolgreich Umsatz generieren, zeigt die Evernine mit fünf innovativen Ansätzen in diesem Beitrag.

 

Unternehmen sehen sich im Jahr 2023 mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Im Raum steht vor allem der zunehmende Kostendruck – klar, bei drohender Rezession wächst der Druck insbesondere auf das Marketing effektivere und geschäftsbringende Kampagnen einzusetzen. Zwar rechnen viele Kommunikationsverantwortliche noch mit leicht wachsenden Marketingbudgets, allerdings ist die Unsicherheit weiterhin hoch und kurzfristige Kürzungen sind nicht ausgeschlossen. Hinzu kommt die Inflation, die die vorhandenen Ressourcen belastet. Gleichzeitig wachsen auch die Anforderungen an Brand- und Digitalmarketing, da es immer wichtiger wird, die digitalen Aktionen stärker an den Sales zu koppeln, um mit den verfügbaren Marketinggeldern die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, ohne dabei eine Belastung für das Budget der Brand darzustellen. Ein Teufelskreis.

 

Moderne Unternehmen haben zudem bereits begonnen auch ihre Mitarbeitenden als Ambassadors in ihre Marketingaktivitäten zu integrieren. So setzen sie mehr auf Authentizität und sind nahbarer für potenzielle NeukundInnen. ABER – oftmals entstehen dadurch verschachtelte Kommunikationslandschaften, die zentral koordiniert und gesteuert werden und eigentlich ein wichtiger Teil einer ganzheitlichen Strategie sein sollten.

 

Schließlich eröffnen die Möglichkeiten im MarTech-Bereich sowie KI-Technologien wie Chat GPT Unternehmen neue Chancen. Um diese gewinnbringend für sich nutzen zu können, sind sie allerdings darauf angewiesen, ihre eigene Content-Strategie umzustrukturieren sowie bestehende Newsroom- und Content-Hub-Aktivitäten an die aktuellen Begebenheiten anzupassen. Denn die Voraussetzungen für Content haben sich im Jahr 2023 grundlegend geändert und es braucht neue Ansätze, um heute mit Unternehmenscontent Geschäft zu generieren. Als mehrfach ausgezeichnete Kommunikationsberatung und Full-Service-Agentur zeigt die Evernine Group Unternehmen daher in diesem Beitrag fünf Ansätze, mit denen sie in diesem neuen Zeitalter bestehen können und ihren optimalen Content-Fahrplan entwickeln, der ihnen zu messbaren Erfolgen verhilft.

 

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Neue Definition des Marketingplans

Wie sieht das nun genau in der Praxis aus? Um die eigenen Inhalte zielgerichtet an die relevanten Zielgruppen auszuspielen, bei KonsumentInnen wirkliches Verständnis für die Marke zu erzeugen und langfristige Bindungen aufzubauen, sollten Unternehmen ihren eigenen Marketingplan kritisch hinterfragen und ggf. neu definieren. Im Idealfall gilt es, insgesamt fünf bis sechs übergeordnete Themen festzulegen, die die eigenen Services bestmöglich zusammenfassen. Davon sollten etwa ein bis zwei Themen aus dem Umfeld „Brand Loyalty“ sein, weitere zwei bis drei Themen aus dem Bereich „Thought Leadership“ und darunter dann zwei bis drei Produktthemen, die sich für Digital-Kampagnen sehr gut eignen.

 

Jetzt gilt es für diese Themen verschiedene Funnel zu definieren, sie in eine inhaltliche Struktur zu bringen, die sich an den neuen Käufergruppen am Markt orientiert. Mit Blick auf Ihre jetzigen Themen werden Sie sicherlich feststellen, dass hier nicht alle Themen aktuell sind und diese ggf. neu sortiert und angepasst werden müssten. Und insbesondere im Bereich „Brand Loyalty“ haben viele Unternehmen enormen Nachholbedarf.

Marketingplan aufsetzen
Im ersten Schritt sollten in einem Marketingplan die Themen genau definiert werden. Bildquelle: Adobe Stock / baranq.

Das kann nun für einige Unternehmen eine deutliche Reduktion auf die wichtigsten Kernthemen bedeuten – für andere ein neues thematisches Verständnis für einen Marketingplan, der sich gezielt auf Inhalte und dazu passende Services konzentriert. Entscheidend sind dabei unterschiedlich ausgestaltete Contents, die die gewünschten KundInnen präzise am richtigen Punkt ihrer individuellen Customer Journey ansprechen.

 

Zielpersonen, die etwa im Funnel weit außen stehen, lassen sich beispielsweise durch Painpoint-orientierten, allgemein gehaltenen Content erreichen, während weiter innen im Funnel liegende Gruppen hingegen genau auf ihre Herausforderungen hin, USP-orientiert und direkt angesprochen werden sollten.

Mitarbeitende als zusätzlicher Schlüssel zum Erfolg

Eine erfolgreiche Content-Strategie ist darüber hinaus auf die Bereitschaft und den Einsatz der eigenen Mitarbeitenden eines Unternehmens angewiesen, sich als authentische KommunikatorInnen an der Unternehmenskommunikation zu beteiligen. Dafür ist auch das Bewusstsein der Mitarbeitenden für den eigenen Auftritt in den sozialen Netzwerken notwendig. Die Evernine fasst das unter den Begriffen „Digital Me“ und „Digital Us“ zusammen. Mit Blick auf den CEO-LinkedIndex, in dem ein Jahr lang die LinkedIn-Aktivitäten aller CEOs aus DAX, MDAX und TecDAX analysiert wurden, wird deutlich, dass die kommunikative Leistung von Stakeholdern und Führungskräften aus dem Unternehmen deutlich mehr Reichweite hat als der Unternehmensaccount selbst.

Viele moderne Unternehmen tun das bereits – hier geht es vor allem darum, die Mitarbeitenden neu zu denken, sie so kommunizieren und auftreten zu lassen, dass sie auf der einen Seite den individuellen Interessen nachzugehen (Digital Me) und auf der anderen Seite die Interessen der Firma zu vertreten (Digital Us) und gemeinschaftliches WIR zu schaffen. Diesen Ansatz gilt es im Rahmen einer Ambassador-Strategie in Einklang zu bringen.

 

Dabei ist es unabdingbar, die intrinsische Motivation der Mitarbeitenden zu fördern – also die individuelle Motivation der Mitarbeitenden sich an der digitalen Kommunikation des Unternehmens zu beteiligen und den Content aus dem neuen Marketingplan zu streuen und mit ihnen ihre individuelle Beteiligung an den Aktivitäten im Vorfeld klar zu definieren.

 

Manche wollen sich eher an den Social-Themen beteiligen, andere bevorzugen es lieber sich aus persönlichen Karrieregründen an den Verantwortungsthemen proaktiv zu beteiligen, während sich wieder andere eher mit den Kampagnenthemen identifizieren wollen.

Motivieren Sie Ihre Mitarbeitenden
Motivieren Sie Ihre Mitarbeitenden Ihre Unternehmenscontents zu platzieren - das bringt Ihrem Unternehmen Reichweite und Ihr Mitarbeitender wird immer mehr zur/m SpezialistIn. Bildquelle: Adobe Stock / WavebreakmediaMicro.

Der richtige Aufbau ist entscheidend

Viele Unternehmen haben bereits Newsrooms, etwa in Form eines Unternehmensblogs, im Einsatz und nutzen diese als wichtiges Instrument für ihre Unternehmenskommunikation. Sie eignen sich also besonders gut dafür, die Unternehmenskommunikation umfassend und Brand-orientiert darzustellen. Doch reichen diese für eine umfassende Content-Strategie nicht immer aus. Sie sollten im Idealfall durch ein unternehmenseigenes Content Hub ergänzt werden.

 

Als inhaltliche und technologische Basis bilden Content Hubs die Grundlage für einzigartige Marketing- und Post-PR-Aktivitäten. Gleichzeitig sind gut positionierte Content Hubs entscheidend für Unternehmen, um die neuen Entwicklungen im KI-Bereich, Stichwort Chat GPT, für sich nutzen zu können. Denn die Vorteile durch schnelle und einfache Content-Erzeugung mittels KI-Programmen wirken sich nur dann positiv aus, wenn auch eine effektive Verteilung des Contents möglich ist. Dadurch können etwa neue Wege in der digitalen Welt beschritten werden und innovative Content-Formate wie Scrollytelling, Podcasts oder Videos lassen sich schnell und unkompliziert in das Gesamtkonzept einbinden. So sind Content Hubs auch in der Lage, agil und kurzfristig auf neue Trends zu reagieren. Welche weiteren Vorteile Unternehmen durch den Einsatz von Content Hubs haben, lesen Sie auch in diesem Beitrag.

Content Hubs dienen als zentrale Anlaufstelle für relevante Unternehmensinhalte & -themen und bilden die Basis für eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie. (Bildquelle: Evernine Group)

Bei der Gestaltung ihrer spezifischen Content Hubs sollten Unternehmen den Halo-Effekt für sich nutzen, der besagt, dass Inhalte vor allem dann ihre gewählten Zielgruppen erreichen, wenn sie in einer möglichst neutralen Umgebung platziert sind. Dadurch profitieren Unternehmen von mehr Glaubwürdigkeit, etwa wenn es um Themen aus dem Bereich Thought Leadership geht. Je nach der individuellen Stärke der eigenen Marke können Unternehmen ihre Content Umgebung Brand- oder Themen-orientiert ausrichten.

 

Die Architektur sollte darüber hinaus einen ansprechenden Unterbau, Landingpages mit entsprechenden CTAs zur Leadgenerierung sowie ein Data- und Tracking-System umfassen. Die Evernine hat für ihr Kundenunternehmen Axians mit dem Content Hub „Digital Chiefs“ eine derartige Architektur aufgesetzt und betreibt diese erfolgreich. In News, Fachbeiträgen und weiteren Formaten sprechen hier ExpertInnen von Axians und weiteren PartnerInnen über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung in Deutschland und erreichen so ihre relevanten Zielgruppen.

 

Der richtige Einsatz von KI

Unternehmen sollte bewusst sein, dass KI aktuell noch nicht in der Lage ist, Texte wirklich zu schreiben. Aber sie ist mittlerweile unabdingbar für den Betrieb des Content Hubs – etwa für die Newserstellung oder auch für die Themen-Recherche im Vorfeld.

Der richtige Einsatz von KI
Setzen Sie KI-Programme wie ChatGPT gezielt für vorbereitende Maßnahmen in Ihrem redaktionellen Betrieb ein. Bildquelle: Adobe Stock / Ascannio.

Durch eine Content-Hub-Architektur und die technologische Umgebung können Unternehmen die Vorteile, die KI-Programme wie Chat GPT bieten, für sich nutzen. Denn diese erleichtern sowohl die Recherche als auch die Erstellung von Beiträgen und vereinfachen damit den redaktionellen Betrieb der eigenen Content Hubs.

 

So eröffnen sich für Unternehmen neue Chancen, um agil auf aktuelle Themen und Marktentwicklungen reagieren zu können. Dabei sollten sie allerdings streng darauf achten, gemäß der vorab definierten Content-Strategie zu agieren.

Agiles Projektmanagement als Schlüssel zum Erfolg

Um den Unternehmens-Content nun wirklich erfolgreich zu machen, sollten alle Schritte, die man bisher durchlaufen hat, laufend hinterfragen. Agilität ist hier das Stichwort. Denn ohne agiles Projektmanagement und die konstante Sicherstellung der Inhalte kommt man heute im Content-Umfeld nicht mehr aus.

 

Moderne Tracking-Maßnahmen etwa ermöglichen es Unternehmen heute agil zu arbeiten. Durch ihren Einsatz können ProjektmanagerInnen die Performance ihrer Content-Umgebungen stets im Blick behalten. Dabei helfen ihnen vorab definierte KPIs wie Verweildauer, Leadmengen, Click Through Rates (CTRs) und Besucherquellen. So können sie den Einsatz verschiedener Content-Formate bewerten und laufend nachoptimieren. Anhand der Zahlen und Performance-Beobachtung können Unternehmen an den richtigen Stellen auch neue Content-Formate wie Videos testen und so die bisherige Content-Strategie gewinnbringend erweitern.

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Quelle Titelbild: Evernine Group.