Outsourcing im Mittelstand: Alles, was nicht Kerngeschäft ist, sollte man auslagern

Viele Unternehmer sind der Meinung, dass man einige Tasks sinnvollerweise an Experten auslagern sollte. Und das betrifft vor allem auch das Marketing in deutschen mittelständischen Unternehmen. Warum neben Marketing aber auch PR & Digital Sales outgesourct werden sollte, lesen Sie in einem Kommentar von Alexander Roth, Geschäftsführer der Evernine GmbH.

 

Kathrin Eubisch

 

von Kathrin Drechsler
Sen. Communication Manager & CMO / Campaigns & Media Partnerships Evernine Group

 

 

 

In der Digitalisierung wird bekanntlich alles miteinander vernetzt. Das birgt Chancen, ist aber gleichzeitig auch sehr komplex. Jedes noch so kleine Unternehmen kann heute dank Cloud auf Services zurückgreifen, die früher ausschließlich Großkonzernen vorbehalten war. Gerade der deutsche Mittelstand kann davon richtig profitieren, wenn er es dann richtig macht. Marketing Automation ist immer wieder ein Thema das dabei auftritt – auch hier wieder die Vernetzung vom Social-Media-Steuerung, Leadgenerierung, Newsletterversand – und alles über ein Tool. Unternehmen kommen auf Agenturen und Beratungshäuser zu, mit der Bitte, „wir haben da jetzt ein neues System – schaut euch das mal an. Wir wissen nicht richtig, wie wir damit umgehen sollen“.

 

Aber es gibt auch Gegenbeispiele, die zeigen, wie der Einsatz von vermeintlich komplexer Digitalisierung im mittelständischen Unternehmen erfolgreich klappt: Es gibt Bäckereiketten, die Big-Data-Analysen aus Absatz- & Marktzahlen erfolgreich dazu einsetzen, ihre Brötchen deutlich effizienter und günstiger herzustellen, bei deutlich gesteigertem Absatz, der die Digitalisierungsausgaben deutlich übertrifft. Es ist klar – man kann sich bei Digitalisierungsthemen verrennen oder eben auf das richtige Pferd setzen. Und wie kann ich als Mittelständler sicher gehen, richtig zu investieren?

 

Die Empfehlung, die Alexander Roth dann oftmals gibt, ist nicht neu: „Gehen Sie zum IT-Experten, zum Beratungshaus, zum Managed-Service-Provider, der sich mit der Digitalisierung Ihrer Branche auskennt.“

 

Überlassen Sie die Entscheidung nicht Ihrem Team, Ihrer eigenen IT, lassen Sie sich lieber über Chancen, Stolpersteine, Einführungskosten und zu Fehlern anderer gut beraten. Sollten Sie sich dann für eine neue Lösung zur Transformation entschieden haben, hat es sich als erprobtes Modell erwiesen, auch den Betrieb auszulagern und intern lediglich Mehrwerte, Kosten und relevante Kennzahlen Ihrer erworbenen / ausgelagerten Services im Blick zu halten. Um sich eben auf das zu konzentrieren, was man gut kann: Brötchen backen.

 

Den kompletten Kommentar von Alexander Roth, Geschäftsführer und Leiter der Business-IT-Unit der Evernine lesen Sie hier.

 

 

Quelle Titelbild: iStock / Pekic