6 Tipps für Ihren erfolgreichen Unternehmensblog

Auf Ihrer Unternehmenswebsite liegen unbeachtete Success Stories oder weitere wertvolle Inhalte, die in den Tiefen Ihres Internetauftritts zu „versauern“ drohen? Das muss nicht sein – durch einen richtigen Aufbau eines Unternehmensblogs oder Magazins in Verbindung mit dem richtigen Marketingansatz können Sie Ihren Themen die Bühne geben, die sie verdienen – und das beliebig skalierbar! Doch nicht jeder Blog ist so aufgestellt, dass die Leser immer wieder zu ihm zurückkehren. Wir geben Ihnen 6 Tipps an die Hand, wie Sie Ihren eigenen Content-Hub erfolgreich aufbauen und neben Awareness sogar Leads generieren können. 

 

von Kathrin Eubisch
CMO und Content Marketing Managerin Evernine Group

 

Viele Unternehmen greifen auf die Möglichkeit zurück, eine Plattform für ihre laufend dazukommenden Inhalte und Themen zu schaffen. Der sogenannte Unternehmensblog, die eigene News-Seite oder das Magazin, das alle Trends und Neuigkeiten aus der Branche aufgreift. Dieses bietet sich ja auch optimal als Verlängerung Ihres direkten Portfolio-Marketings an. Doch nicht jeder Blog ist von Grund auf optimal aufgemacht. Hier hapert es meist an Kleinigkeiten – mangelndes User-Erlebnis (UX), keine Aktualität in den Beiträgen, keine dynamischen Inhalte, zu wenig Weiterlese-Empfehlungen usw. Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick, welche Aspekte Sie beim Aufbau Ihres Unternehmensblogs in jedem Fall berücksichtigen sollten – egal in welcher Branche Sie tätig sind.

 

► 1. Google liebt dynamischen Content

 

Man kennt es ja selbst. Innerhalb der ersten 5 Sekunden entscheidet man auf einer Website, ob man den Beitrag nun lesen will oder nicht. Dies ist übrigens nachweislich der Fall. Woran das liegt? Das menschliche Auge lässt sich stark von professioneller Content-Aufmachung, Auffälligkeiten und auch Aspekten wie der Aktualität beeinflussen. Fehlen diese, ist der Nutzer schnell gelangweilt und springt schnell ab. Für Ihren Unternehmensblog ist es daher ratsam, einen richtigen Mix aus dynamischen und statischen (festgelegte Textbausteine) Inhalten zu wählen. Dynamik ist hier doppelt zu sehen – zum einen durch die laufende Aktualisierung des Blogs (etwa über Routinen – und wenn es „Mini-News“ sind), zum anderen braucht es idealerweise ein Mindestmaß an dynamisch wirkendem Content – wie Bewegtbild oder Slider. Besonders auf der Startseite eines Magazins bieten sich diese dynamischen Elemente an. Sie regen den User zum Lesen an, sich auf der Seite weiter umzuschauen.

Dynamischer Content muss immer in einem ausgewogenen Verhältnis zu den statischen Inhalten stehen. Der Slider bewegt („floatet“) im cloudmagazin.com und erhöht so die Interaktivität der Leser. Bild: Evernine via cloudmagazin.com

 

Doch sollten Sie mit dynamischen Elementen nicht übertreiben. In unserem Beispiel wurde lediglich der Content Slider im oberen Bereich in dem von uns betriebenen cloudmagazin.com animiert. Hier wechseln drei „gefeaturte“ Beiträge regelmäßig durch. Nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam. Der Leser trifft auf eine erste Bewegung innerhalb des Magazins und wartet, welche Beiträge ihm im oberen Bereich empfohlen werden.

Und das Beste ist – Google liebt dynamischen Content. Durch seinen Einsatz bleibt Ihre Seite immer aktuell – sie bleibt in Bewegung und das wirkt sich auch auf Ihr Ranking bei der größten Suchmaschine aus. Das ist oft effektiver als jede On-Site Optimierung.

 

► 2. Mehr Aufmerksamkeit durch Zwischenüberschriften

 

Machen Sie Ihre Leser neugierig. Bild: istock / skilpad

Um Ihre Beiträge redaktionell hochwertig aufzubereiten, sollten Sie möglichst Zwischenüberschriften einbauen sowie Hervorhebungen im Text wie bspw. Bullet-Points. Diese helfen dabei, die Aufmerksamkeit der Leser zu behalten und ihn nicht zu früh mit einer „Bleiwüste“ durch zu viel Text zu langweilen. Durch weitere Verlinkungen im Text erhöhen Sie die Verweildauer, bieten dem Leser weiteren Input an, können aber auch der Gefahr laufen, dass Ihre Leser bouncen (abspringen).

Auch hier ist wieder ein gewisser Mix gefragt: Die Zwischenüberschriften geben einen kurzen Überblick über die kommende Passage, Hervorhebungen lockern den Text ein wenig auf und Verlinkungen geben dem Leser weitere Informationen an die Hand.

Tipp: Achten Sie auf den SEO-optimierten, richtigen Mix aus „H1“, „H2“ und weiterer Textbausteine.

 

► 3. Hält der Beitrag, was er verspricht?

 

Natürlich ist ein eigenes Unternehmens-Magazin oder der eigene Firmenblog ein Mehrwert für das Unternehmen und vor allem für das Marketing. Ein Magazin bietet die passende Plattform für die Marketing- und Vertriebs-Verantwortlichen gleichermaßen. Sie können während laufender Kampagnen oder auch Vertriebsgesprächen auf diese Plattform verweisen und sie gezielt einsetzen. Doch sollte ein Unternehmensblog auch professionell aufgebaut und geführt werden. Platzieren Sie neben Ihren Themen auch die aktuellsten Themen der Branche auf Ihrem Blog. Und vor allem: Nutzen Sie die „Vorspann“-Funktion, die den Inhalt am Anfang des Beitrags spannend zusammenfasst und damit zum Lesen anregt. Der Vorspann wirkt zudem Magazin-lastig und professionell.

Wie gehen Sie das am Besten an?

 Recherchieren Sie, welche Themen Ihre Zielgruppe beschäftigt (z.B. PainPoints in der Branche).

Formulieren Sie spannende Headlines, die Aufmerksamkeit erregen, und

erwähnen Sie schon in Ihrem Vorspann auf spannende Weise, welche Aspekte Ihr Beitrag aufzeigen wird.

Der wichtigste Punkt, den Sie beim Verfassen eines Beitrags berücksichtigen sollten: Stellen Sie sicher, dass der Artikel hält, was er verspricht. Denn nur 5 bis 20 Prozent des Artikels werden gelesen, wenn er das nicht tut. Verärgern Sie also Ihre Leser nicht. Bleiben Sie bei der Wahrheit und teasern Sie nur das in Headline und Vorspann an, was Sie in Ihrem Beitrag auch liefern können. Wie Sie die perfekte Headline für Ihren Beitrag finden, erfahren Sie von unserer Redaktion in diesem Beitrag.

Und noch etwas: Man sagt, das man 50 Prozent der Leser im ersten Satz verliert. Denken Sie also beim Einstieg in den Beitrag daran und schreiben diesen „knackig“ oder auch in überraschender Form.

 

► 4. Artikelempfehlungen

 

Damit Ihr Unternehmensmagazin für die Leser möglichst vertrauenserweckend ist, empfiehlt es sich, auch weitere Artikel aus Ihrem Blog aufzuzeigen – bspw. Beiträge zu einem ähnlichen Thema oder weitere „Trends aus der Branche“. Diese werden hauptsächlich am Ende eines Beitrags platziert, können aber auch in der Sidebar oder auch innerhalb des Beitrags auftauchen. Sie funktionieren sehr gut und geben dem Leser das Gefühl, er bewegt sich auf einer professionellen Magazin-Umgebung. Evernine empfiehlt, diese Kästen unterhalb eines Beitrags einzubauen, so verliert man die Leser nicht frühzeitig durch ihr Wegklicken und bietet ihnen dennoch Weiterlese-Möglichkeiten. Denn immerhin scrollen 30 Prozent der Leser bis zum Seitenende – Leser klicken gerne weiter. Lassen Sie Ihre Leser also „unten nicht verhungern“.

Bieten Sie Ihren Lesern „Weiterlese“-Empfehlungen. Bild: Evernine via cloudmagazin.com

Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Entweder man empfiehlt nur redaktionell erstellte Beiträge aus dem eigenen Unternehmensblog – hier gibt es bestimmte Einstellungen, die Sie in Ihrem CMS vornehmen müssen, damit nur bestimmte Artikel empfohlen werden. Oder aber, man platziert wie in unserer Abbildung zusätzlich noch einige Anzeigen.

Bei Zweiteren kann man als Publisher bei den großen Publisher-Netzwerken plista und Outbrain, solche „Weiterlese“-Empfehlungen programmieren lassen und bei Klick auf die jeweiligen Anzeigen (die sich auch thematisch zuordnen lassen) auch den ein oder anderen Cent verdienen. Im cloudmagazin.com tun wir das und verdienen nebenbei so noch Geld. Die angezeigte Werbung ist aber kein Muss – und für viele Firmenmagazin natürlich auch nicht zu empfehlen, aber auch Sie gibt dem Leser aber das Gefühl, dass er sich in einer professionellen Magazin-Umgebung aufhält (was aber die Weiterlese-Empfehlungen an sich schon tun). Das cloudmagazin.com hat hier einen Mix aus 4:2 gewählt – 4 redaktionell erstellte Beiträge aus dem Magazin und 2 fremde Anzeigen. So wird der Leser nicht mit zu viel Werbung überschüttet.

 

► 5. Geben Sie Ihrem Magazin ein eigenes zusätzliches „Trend“-Menü

 

Damit Ihre Leser sich noch wohler in Ihrem Magazin fühlen und sie das Leseerlebnis noch mehr genießen können, sollten Sie Ihrem Unternehmensblog neben dem Hauptmenü ein zusätzliches Trend-Menü geben, das sich auf aktuelle Themen stürzt. Dieses sollte sich klar von dem Menü Ihrer Unternehmens-Homepage unterscheiden und auch deutlich abgetrennt sein. Stellen Sie sich vor, Sie bringen Ihre Kunden auf Ihr Magazin, um ihnen Ihre Themen näherzubringen und hier ausreichend Awareness zu schaffen. Ihr Ziel ist es außerdem, möglichst lange Verweildauern auf den Beiträgen zu erreichen. Und in Sachen SEO hilft diese Maßnahme auch.

Zeigen Sie Ihren Lesern im Blog-Menü weitere Beiträge zu einem aktuellen Thema. Bild: Evernine via MyBusinessFuture.com

 

► 6. Die optimale Basis für Ihr Content Marketing

 

Sie haben die richtigen Themen, Ihr Blog ist aktuell und Sie wollen ihn nun als Verlängerung Ihres Marketings nutzen? Setzen Sie auf Content Marketing und machen Sie Ihre Zielgruppe in Ihren Beiträgen auf Ihre Pain Points aufmerksam. Lassen Sie Ihre Kunden in Ihre Erlebniswelten eintauchen. Mit Content Marketing-Kampagnen haben Sie die Chance, Ihre Zielgruppe optimal mit Ihren Themen anzusprechen und gezielt Awareness und Leads zu generieren. Nachdem Content Marketing, nach seinem großen Hype in den letzten Jahren, mittlerweile als strategisches Tool für die Kommunikations-Strategie dient, ist es nun ein Leichtes mit einem vorhandenen Magazin, seine KPIs bestmöglich zu erreichen.

Mit QLM zu mehr Awareness und Leads. Bild: Evernine

Wie Sie das schaffen? Die Evernine Group bietet seit einigen Jahren die Konzeption, Durchführung und Optimierung von Content Marketing Kampagnen an, für die immer ein Magazin genutzt wird. Der sogegannte QLM-Ansatz (Qualified Lead-Marketing) von Evernine bietet Marketern einen Mix aus Nativer Content Distribution, Social Media Marketing und Retargeting an, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Einer der Tricks ist, in Verbindung mit den Beiträgen Landingpages mit Ihren Offerings einzusetzen und dabei bestmöglich die Click-Through-Rate (CTR) zu optimieren.

Ihr Interesse ist geweckt und Sie möchten jetzt auch mit Content Marketing, etwa im B2B, durchstarten?

Kontaktieren Sie uns direkt oder holen Sie sich die ersten Infos in unserem Whitepaper.

 

 

Quelle Titelbild: Evernine Group.