Die wichtigsten Content Marketing-Trends 2017

Das Jahr geht langsam dem Ende zu. Während die einen versuchen, ihre letzten Marketinggelder sinnvoll einzusetzen, feilen die anderen bereits an ihrer Marketing-Strategie für das nächste Jahr. Doch welche Kanäle sollen Sie im nächsten Jahr bedienen? Steht Performance im Vordergrund oder fahren Sie mit Content Marketing erfolgreicher? Auf welche Marketing-Trends Sie 2017 setzen sollten – wir geben Ihnen einen ersten Überblick. 

 

von Kathrin Eubisch
CMO und Content Marketing Managerin Evernine Group

 

Sie sind gerade dabei, Ihre Content Marketing-Strategie für 2017 aufzusetzen? Dann sollten Sie sich diese Trends nicht entgehen lassen. Obwohl Content Marketing kein einfaches Tool ist, das man bequem in die eigene Kommunikationsstrategie einbauen kann, sollten Sie nicht darauf verzichten. Content Marketing dient, nach seinem großen Hype in den letzten Jahren, mittlerweile als strategisches Mittel, seine KPIs bestmöglich zu erreichen. Doch dieser Ansatz ist nur dann erfolgreich, wenn qualitativ hochwertiger Content professionell durch eine Fachredaktion erstellt wird. Nur so stechen Ihre Themen aus der Masse heraus. Nur so können Sie Ihre Kunden zielgruppenspezifisch erreichen. Nur so schaffen Sie Awareness.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen drei wichtige Trends im Content Marketing auf, die Sie 2017 durchaus in Ihrer Kommunikation berücksichtigen sollten.


Hier erhalten Sie außerdem ein kostenloses Whitepaper zum Qualified Lead-Marketing-Ansatz von Evernine.


 

► Kombinieren Sie Retargeting mit Content Marketing

 

Die Vielfalt der Marketing-Kanäle wird immer umfassender und für einen Marketer ist es nicht immer einfach, den Überblick über die Kanäle zu behalten, geschweige denn die passenden Kanäle für seine KPIs oder die seines Kunden zu wählen. Oftmals tauchen dann folgende Fragen auf: Publiziere ich mein neues Thema oder Produkt lieber über die Social Media-Kanäle Facebook, LinkedIn und Xing? Oder lohnt es sich für die neue Aktion, einen Beitrag für Content Marketing zu schreiben? Erreiche ich mit Google AdWords und Display-Kampagnen überhaupt meine  Zielgruppe richtig? Was ist zielführender – Content Marketing oder Performance Marketing?

Das Entscheidende ist der richtige Mix

Beide Bereiche haben ihre gewissen Vorzüge. Während die Evernine Group mit ihrem QLM (Qualified Lead-Marketing)-Ansatz bei komplexeren Themen eher auf Content Marketing setzt, fährt sie bei „leichter Kost“ Kampagnen via Performance Marketing. Doch im Grunde kommt es auf den richtigen Mix anhand von KPIs und A/B-Testing an. Mit den Algorithmen des Webs wird Marketing erst zum Inbound Erlebnis.

retargeting

                                              Gut kombiniert mit Content Marketing: Retargeting-Banner. (Bild: Evernine)

Wie Sie das nun zielführend umsetzen können? Erstellen Sie einen redaktionellen Beitrag, der einen Mehrwert für Ihre Zielgruppe bietet. Platzieren Sie innerhalb dieses Beitrags einen Conversion-Banner, der zu Ihrer Landingpage mit einer attraktiven Aktion führt. Und tracken Sie all die Leser, die Ihren Beitrag gelesen haben. Hier bauen Sie sich mit Hilfe von UTM-Tracking einen ersten Leser-Pool auf, dem Sie künftig Ihre weiteren Kampagnen direkt ausspielen können. Und genau diesen gehen Sie im zweiten Schritt im Anschluss an Ihre Content Marketing-Kampagne mit Retargeting an. Hierzu erstellen Sie Displays und spielen diese im gesamten Suchnetzwerk von Google aus. Der Clou ist: Sie gehen nur den Leser-Pool an, der bereits Ihren Beitrag gelesen hat – und somit schon einmal für Ihre Themen vorqualifiziert ist. Sie werden feststellen, dass Sie mit dieser Methode Ihre Zielgruppe noch besser erreichen und Sie schneller und zielführender Awareness am Markt schaffen und Leads generieren können.

 

► Werden Sie zum Publisher

 

Machen Sie es wie CANCOM: Erstellen Sie ein eigenes Firmenmagazin als Basis für erfolgreiches Content Marketing – www.cancom.info  (Bild: Evernine)

Um ergebnisorientiertes Content Marketing zu betreiben, sollten Sie Ihre Themen auf möglichst neutralen Magazin-Umgebungen platzieren – mit wenig Branding, klassischer Ansicht mit Weiterlese-Empfehlungen, Trust-Elementen uvm. Solche Publishing Plattformen sind insbesondere für native Content Distribution optimiert und können bei professioneller Content-Erstellung auch enorme Verweildauern bieten.

Sie spielen mit dem Gedanken, Ihre redaktionellen Themen an fremde Publishing-Umgebungen auszulagern? Sie bringen zu viel Zeit dafür auf, den Content mit den Redakteuren abzustimmen und die Feedback-Schleifen werden länger und länger? Und Sie stellen dann fest, dass Ihr Content neben dem Ihrer Wettbewerber steht? Ziehen Sie einen Schlussstrich – werden Sie einfach selbst zum Publisher!

Die Basis für Awareness- und Lead-Kampagnen

Bauen Sie Ihr eigenes Unternehmens-Magazin auf und lassen Sie Ihre Kunden in Ihre Erlebniswelten eintauchen. Fahren Sie erfolgreiche Content Marketing-Kampagnen und generieren Sie gezielt Awareness und Leads. Denken Sie daran: ein eigenes Unternehmens-Magazin ist nicht nur ein guter Weg, um Ihre Themen in attraktiver und professioneller Umgebung zu publizieren. Es ist auch eine optimale Basis für leistungsstarke Awareness- und Lead-Kampagnen.

 

► Bringen Sie Ihre komplexen Lösungen und Themen in ein „Webshop-System“

 

Machen Sie es wie die HARTL GROUP. Platzieren Sie Ihre Lösungen und Dienstleistungen vereinfacht in einem „Webshop-System“ – www.hartl-group.de (Bild: Evernine)

Das Einkaufen in Online-Shops ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Kaufverhaltens im privaten Umfeld. Aber auch immer mehr IT-Verantwortliche im B2B-Umfeld treffen ihre Kaufentscheidung im Web.

Laut einer Expertenbeferagung des E-Commerce-Leitfaden-Konsortiums ibi research der Universität Regensburg und der E-Commerce-Beratung VOTUM zum „Online-Kaufverhalten im B2B-E-Commerce“ verzeichnet der Online-Handel im B2B-Bereich schon jetzt mehr Umsätze als der B2C-Bereich. Ein wichtiges Ergebnis der Befragung ist, dass fast drei Viertel der Unternehmen Einkäufe bereits online tätigt. Geschäftsführer und Budget-Entscheider vergleichen Leistungen und Produkte bequem online miteinander, holen sich Hintergrundinformationen und können zielgerichtete Produktanfragen starten.

Sie haben komplexe Lösungen oder Dienstleistungen und haben Probleme, diese gewinnbringend zu vermarkten? Bringen Sie Ihre Themen in eine Art „Webshop-System“. So können Sie Interessierten und Ihren Kunden bei erklärungsbedürftigen Produkten transparente Kommunikationsmöglchkeiten bieten, Sie können Ihnen genaue Preisvorgaben bereitstellen und Klarheit zum Produkt schaffen. Richten Sie eine zusätzliche Chat- oder Support-Funktion ein, damit sich Interessierte bei Rückfragen direkt an Sie wenden können. So ermöglichen Sie es Interessierten, unterschiedliche Produkte zu vergleichen.

Vorteile der Shop-Implementierung

Ein Shop-System ist nicht nur attraktiv für Nutzer, wenn diese beispielsweise über einen Login-Bereich auf ihre bisher gebuchten Leistungen zugreifen können. Es ist auch interessant für Sie. Den Shop können Sie problemlos an Ihre ERP- oder CRM-Systeme anschließen. Umgehen Sie überflüssige Arbeitsschritte – vereinfachen Sie Ihre Prozesse, optimieren Sie Ihre Prozesskosten und arbeiten Sie effektiver. Verknüpfen Sie Sales und Marketing. Bieten Sie Ihre Produkte und Leistungen künftig vermehrt in einer Art „Webshop-System“ an. Machen Sie aber auch über Ihre Social Media-Kanäle auf Ihre Angebote aufmerksam, schreiben Sie Beiträge und platzieren Sie Ihre Angebote als attraktive Aktion in Form einer Conversion. Nutzen Sie Shop-Systeme und nutzen Sie Cross-Selling für die Vermarktung Ihrer Lösungen. Binden Sie so Ihre Bestandskunden an Ihr Unternehmen und gewinnen Sie Neukunden.

 

►Trauen Sie sich

 

Content Marketing ist – gerade im B2B-Umfeld – eines der wichtigsten Kommunikations-Tools geworden. Und obwohl sich alle Kanäle mit digitalen Wurzeln schnell wandeln, sollten Sie diese Trends auf dem Radar behalten. Seien Sie vorne mit dabei!

Quelle Titelbild: Evernine Group.



Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Details ansehen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen