Vor dem Aus? Wearables verschenken Potential

Smartwatches und andere Wearables setzen aktuell den Trend bei der Unterhaltungselektronik. Doch bisher verschenkt jeder Hersteller sein Potential.

 

Von früh bis spät sitzen Arbeitnehmer im Büro. Sich körperlich fit zu halten zählt deshalb für viele Deutsche als wichtige Ergänzung des Arbeitstages.

Gerade Smartwatches und simple Fitness-Tracker sind ein willkommenes Mittel, um die Motivation zum Sport zu steigern. Schnell eine Runde Joggen gehen, die smarte Uhr am Armgelenk belohnt einen schließlich, wenn das „Tagesziel“ erfüllt ist.

Wearables gehört die Zukunft: Rund 40 Prozent der Deutschen interessieren sich dafür, eine intelligente Armbanduhr, die sich mit dem Smartphone verbindet, zu nutzen. Das geht aus einer Umfrage des Branchenverbands BITKOM hervor.

Doch welche Funktionen nutzen die Deutschen in Verbindung mit der Smartwatch am liebsten? Die Mehrheit, sieben von zehn Deutschen, will eingehende Nachrichten auf einer Smartwatch abrufen. Darunter dominieren E-Mails, Whatsapp, Facebook oder sogar noch die SMS.

 

Fitness ganz oben

 

55 Prozent wünschen sich, dass ihnen Apps Informationen zu ihrer Fitness anzeigen. Aber auch das Messen von Gesundheitsdaten steht hoch im Kurs. Im Notfall, beispielsweise bei einer gefährlich geringen Pulsfrequenz des Trägers, schlägt die Anwendung sofort Alarm. Jeder dritte Deutsche möchte diese Funktion nutzen.

Featurewahn schön und gut. Dass Smartwatches wirklich an unseren Handgelenken landen, passiert noch eher selten. Warum? Jeder dritte findet den aktuellen Preis zu hoch und ebenfalls 30 Prozent haben Angst vor Datenmissbrauch.

 

Quelle Headerbild: Pixabay

[Mit Material von Wolfgang Emmer, cloudmagazin.com]

http://www.cloudmagazin.com/2015/06/19/die-smartwatch-taugt-nur-als-fitnesstracker/