Die Preisträger des Smart Digital Award 2014

Eine Transportdrohne, die selbst in geschlossenen Räumen trotz aller Hindernisse zentimetergenau auf ihrem Frachtgut andocken kann – das hört sich wie Zukunftsmusik an, gibt es aber bereits als marktreife Technologie. Nun wurde die Drohne anlässlich des Smart Digital Award 2014 in München ausgezeichnet. Ebenso wie eine innovative Sicherheitssoftware mit außergewöhnlichem Funktionsumfang. Evernine begleitete die Kommunikation des Unternehmens.

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Ein Selfie mit der Ministerin dank der Idee von Evernine, genauer gesagt unseres Werkstudenten Marko. Die Ministerin mit den Startup-Gewinnern.

Dank Kinexon, Preisträger in der Kategorie Startup,  werden Fabriken und Objekte intelligenter. Die Lösung Kinexon One ermöglicht es in einer Fabrik, die exakte Position, die Zustände und Aktivitäten von Fahrzeugen, Werkzeugen und Teilen in Echtzeit einzusehen.

„So lassen sich beispielsweise Teile nicht nur sofort auffinden, sondern auch nachverfolgen, ob auch der richtige Schraubschlüssel gerade die korrekte Schraubstelle auf dem entsprechenden Bauteil befestigt“, erklärt Dr.  Oliver Trinchera, Managing Director von Kinexon. Dadurch schaffe es die Lösung, Prozesse zu automatisieren und die Qualität in der Fertigung zu verbessern.„Das gesamte Kinexon-Team ist sehr stolz auf diese Auszeichnung“, sagt Dr. Trinchera.

Zuhause im Internet der Dinge


Der Preis bestätige, dass „präzise und zugleich intelligente Orts- und Bewegungsdaten eine Schlüsselrolle im Internet der Dinge einnehmen werden.“  Die Auszeichnung unterstreiche noch mal das enorme Potenzial, „das in diesem Wachstumsmarkt steckt und verdeutlicht zugleich den wertvollen Beitrag, den unsere Technologie hierzu liefert“.

Neben Position und Bewegung kann Kinexon auch den Zustand von Personen, Objekten und Abläufen aller Art erfassen. Das Herzstück des Systems ist ein kleiner, leichter Sensor. Eine Cloud-basierte Smart Analytics-Anwendung verarbeitet die Daten und erlaubt dem Nutzer eine Vielzahl von neuartigen Einblicken im Sinne von Business Intelligence.

Im Gesundheitswesen beispielsweise können über Kinexon One Alzheimer-Patienten oder Patientenakten unkompliziert innerhalb eines Gebäudes lokalisiert werden. Ergänzt werden kann das System um Komponenten, die den Gesundheitszustand des Patienten erfassen (z. B. Puls) und gemeinsam mit den Standortdaten an den entsprechenden Betreuer übermitteln.

itWESS: Security „made in Germany“


(Bild: itWatch)

Die itWatch setzt ein Patent zur Verfahrenssicherheit mit Mehrwerten für den Kunden konsequent um. (Bild: itWatch)

Als Sieger in der Kategorie Business ging die itWatch GmbH mit der Lösung „itWESS“ (itWatch Enterprise Security Suite) hervor. Es handelt sich dabei um eine kosteneffiziente IT-Sicherheits-Software, die den Datenaustausch im Betrieb durch Verschlüsselung, Protokollierung und sichere Nutzeridentifizierung schützt. Die Lösung benutzt hierbei einen in Deutschland entwickelten Code. Der Kunde kann damit Dateien verschlüsselt mit Kommunikationspartnern austauschen.

Auch itWESS ist bereits im Einsatz: in Großunternehmen und im Mittelstand, in der öffentlichen Verwaltung und bei Sicherheitsbehörden. Beispielsweise werden damit BDSG-konforme Gehaltszettel als verschlüsselter Mailanhang an Mitarbeiter verschickt“, erklärt Ramon Mörl, Geschäftsführer der itWatch GmbH. Allein die Bundesverwaltung habe rund 300.000 Lizenzen im Einsatz.

„Sicherheitsprodukten fehlt häufig ein Beitrag zur Wertschöpfung, und sie werden eher als Verhinderer wahrgenommen“, weiß Mörl. Ein Grund sei, dass entsprechende Produkte oft Rechte einschränken – und manche Anwender das nicht dulden. itWatch dagegen setze ein Patent zur Verfahrenssicherheit mit Mehrwerten für den Kunden konsequent um und habe einige Themen erstmalig  in den Weltmarkt eingebracht. Zum Beispiel Security Awareness in Echtzeit, Inhaltskontrolle für Anwendungen und dialoggesteuerte (Selbst) -Freigaben mit juristisch verbindlicher Zustimmung zu Compliance-Auflagen wie Protokollierung. „Global tätige Unternehmen bestätigen uns immer wieder, dass es weltweit kein Produkt mit einem so vollständigen Funktionsumfang gibt“, sagt Mörl.

Nicht nur die weite Verbreitung, sondern auch mögliche Energieeinsparungen, Kostenreduktionen und die komplette Entwicklung in Deutschland zeichnen laut der Jury den Preisträger itWatch aus. Mitbewerber begrüßen die Entscheidung. „Als Security-Anbieter freut es uns, dass das Thema Sicherheit auch bei den Nominierungen und Prämierungen eine hohe Präsenz hatte“, sagt Cord Stukenberg, Director Provider Business Central& Eastern Europe bei F-Secure.

 



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